Meine openSUSE Konfiguration
Meine openSUSE Konfiguration mit Installationsanleitung
Zuletzt aktualisiert am 06.11.2026
openSUSE ist eine sehr stabile Linux-Distribution. Kurz gesagt: Es läuft und läuft und läuft.
Zur Post-Installation und Konfiguration von openSUSE habe ich ein bash-script erstellt.
openSUSE muss natürlich zuvor installiert werden.
Für die Installation nehme ich das Offline Image von openSUSE Leap.
Für x86_64: https://get.opensuse.org/desktop/
Dieses Skript wurde für KDE Plasma konzipiert! Es kann aber auch bei Gnome angewendet werden.
Der erstellte Dolphin-Menüeintrag und das Deaktivieren des KDE-Wallets haben bei Gnome allerdings keine Auswirkung.
So installiere ich openSUSE mit KDE Plasma Desktop:
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Select a product → Leap 16.0
Hostname → Use static hostname → opensuse
Localization → German Austria de_AT.UTF-8
Keyboard → German (Austria) at
Timezone → Europe-Vienna Austria
Timezone → so belassen
Storage → so belassen
Storage → Change selektion → KDE Applications and Plasma Desktop
→ SELinux Support deaktivieren
Authentification → Define a user now → Benutzerdaten eingeben
Install
Nach der Installation das System neu starten und das Installations-Medium entfernen.
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Um die eventuell am Desktop erscheinende "IBus Notification Warnung" brauchen Sie sich keine Gedanken machen.
Diese Warnung kommt nicht mehr nachdem das Skript durchgelaufen ist.
Ich musste noch in den "Einstellungen" unter "Tastatur" bei "Belegung" diese aktivieren und mein Tastaturlayout hinzufügen.
Zusätzlich habe ich noch die Sitzung auf "Plasma (Wayland)" umgestellt.
Zum Herunterladen der Konfigurationsdateien wird wget benötigt. Das Skript wird wget automatisch installieren.
Die Konsole öffnen.
Das openSUSE-Post-Installations-Skript herunterladen und ausführen:
bash <(curl https://austriahosting.com/downloads/suse.sh)
Erstmal ansehen mit: cat <(curl https://austriahosting.com/downloads/suse.sh)
Das System wird neu gestartet und die Installation wird danach automatisch fortgesetzt.
Bevor die tatsächliche Installation startet, bekommen Sie noch die Möglichkeit sich das Installationsskript anzusehen, gegebenenfalls abzuändern oder die Installation abzubrechen.
Durch das Ausführen von suse.sh werden noch weitere Skripte heruntergeladen und im Ordner ~/scripts/ abgelegt:
suseinstall.sh, suse-up-gc.sh, colors.sh, mount.sh, mount-disk.sh, mount-share.sh, samba.sh, share.sh, share-disk.sh und share-home.sh.
suseinstall.sh erledigt die Post-Installation und Konfiguration von openSUSE.
colors.sh dient nur zur Verbesserung der Darstellung.
Einige der anderen Skripte werden als Aliase in ZSH eingebunden.
Nachdem das Skript suse.sh schon mal ausgeführt, die Installation aber abgebrochen wurde, dieses nicht nochmals starten um die Installation fertigzustellen! Sondern stattdessen fahren Sie fort mit:
./scripts/suseinstall.sh
Nachdem die Installation durchgelaufen ist und das System erneut neu gestartet hat, bitte die Konsole öffnen um die Konfiguration von powerlevel10k abzuschließen. Optional kann danach noch in der Datei ~/.zshrc (versteckte Datei im Persönlichen Ordner. In Dolphin anzeigen lassen mittels Strg + H) fastfetch in die oberste Zeile reingeschrieben werden. Dadurch wird fastfetch beim Öffnen der Konsole automatisch ausgeführt.Für ZSH werden zusätzliche Aliase hinzugefügt.
Hier die wichtigsten zusätzliche Konsolenbefehle welche hinterlegt werden:- check → Zeigt verfügbaren Updates für Flatpaks und openSUSE-Pakete an.
- update → Installiert Updates für Flatpaks und openSUSE-Pakete, zusätzlich wird auch noch das System bereinigt.
- gc → Bereinigt das System.
Bei openSUSE funktionieren die Updates via Discover in der Regel gut, das ist aber nicht immer so.
Alle der Z-Shell hinzugefügten Aliase finden Sie in der ~/.zshrc Datei.Folgendes wird installiert und konfiguriert:
Nicht benötigte Pakete werden entfernt.
Fehlende Systempakete werden installiert: kio-admin acpid nss-mdns wsdd cifs-utils fastfetch filelight skanpage btop eza duf colordiff partitionmanager git system-config-printer sane-airscan
Via Fatpak: org.gnome.World.PikaBackup
Option für die Installation in einer Virtual Machine wird angezeigt (Auswahlmöglichkeit: j/N):
Die Puffergröße in PipeWire/WirePlumber wird erhöht. Das behebt Audioprobleme.
Office-Software wird komplettiert: libreoffice-base
Via Fatpak: com.github.jeromerobert.pdfarranger
Internet-Anwendungen: filezilla chromium MozillaThunderbird
Multimedia-Software: elisa gimp
Via Fatpak: com.xnview.XnViewMP
Fernwartungs-Software (Auswahlmöglichkeit: j/N):
Via Fatpak: com.anydesk.Anydesk com.rustdesk.RustDesk
Videoschnitt-Software (Auswahlmöglichkeit: j/N): kdenlive shotcut
Via Fatpak: io.github.aandrew_me.ytdn com.github.unrud.VideoDownloaderVideoaufzeichnungs-Software (Auswahlmöglichkeit: j/N):
Via Fatpak: com.obsproject.StudioZusätzliche Drucker-Treiber (Auswahlmöglichkeit: j/N): gutenprintSamba-Service und Samba-Benutzer aktivieren (Auswahlmöglichkeit: j/N):
Firewall wird konfiguriert (Auswahlmöglichkeit: j/N): cockpit cockpit-firewalld
Wenn Sie im Zuge der Installation die Firewall aktivieren, werden auch Regeln aktiviert welche Zugriff auf Netzwerk-Drucker und Netzwerk-Scanner sowie Samba-Freigaben erlauben.
Folgende Regeln werden aktiviert: cockpit, ipp, mdns, samba, samba-client, ws-discovery und wsdd.
Cockpit öffen: https://localhost:9090
ZSH inkl. powerlevel10k wird installiert: zsh git
Vom github: Meslo-Nerd-Fonts zsh-syntax-highlighting zsh-autosuggestions powerlevel10k
ZSH wird konfiguriert. Dabei wird die Datei ~/.zshrc erstellt und befüllt.
GRUB_TIMEOUT wird auf 2 Sekunden gesetzt.
Dolphin-Menüeintrag "Öffne alle Medien in VLC" wird erstellt.
KDE-Wallet wird deaktiviert. Dabei wird die Datei ~/.config/kwalletrc erstellt und befüllt.
Laufwerk (HDD/SSD) dauerhaft mounten:
Ausführen mit Konsolenbefehl: mnt
Das dafür zuständige Skript ist: ~/scripts/mount-disk.sh
Dabei wird von Ihnen die UUID des Laufwerks (wird angezeigt und kann kopiert werden), das Dateisystem (wird angezeigt) und der Einhängepunkt abgefragt.
Der Einhängepunkt ist ein Ordner (wird automatisch erstellt) im Verzeichnis /mnt, z.B. Daten
Der Eintrag für /etc/fstab wird generiert und eingetragen, und das Laufwerk ist sofort zugriffsbereit.
Der generierte Eintrag sieht dann so ähnlich aus:
UUID=b4ff63bf-31f1-4917-abfa-96f2296145c3 /mnt/Daten ext4 nofail 0 0
Dieses Skript kann mehrfach ausgeführt werden. Jedes Mal wird ein weiteres Laufwerk gemountet.
CIFS-Netzwerkfreigabe dauerhaft mounten:
Ausführen mit Konsolenbefehl: mnt
Das dafür zuständige Skript ist: ~/scripts/mount-share.sh
Dabei wird von Ihnen der Benutzernamen, das Passwort, der Pfad zur Netzwerkfreigabe und der Einhängepunkt abgefragt.
Pfad zur Netzwerkfreigabe kann z.B. so aussehen: //192.168.16.100/Freigabe
Der Einhängepunkt ist ein Ordner (wird automatisch erstellt) im Verzeichnis /mnt, z.B. NAS-Daten
Benutzernamen und Passwort werden in der Datei /etc/samba/.credentials (chmod 600) hinterlegt.
Der Eintrag für /etc/fstab wird generiert und eingetragen, und das Netzlaufwerk ist sofort zugriffsbereit.
Der generierte Eintrag sieht dann so ähnlich aus:
//192.168.16.100/Freigabe /mnt/NAS-Daten cifs credentials=/etc/samba/.credentials_IhrEinhängepunkt,rw,uid=1000,gid=1000 0 0
Dieses Skript kann mehrfach ausgeführt werden. Jedes Mal wird ein weiteres Netzlaufwerk gemountet.
Ordner im Netzwerk freigeben:
Für den Fall das die Samba-Konfiguration bei suseinstall.sh übersprungen wurde!
Ausführen mit Konsolenbefehl: smb
Dies ist erforderlich um Netzwerkfreigaben erstellen zu können!
Netzwerkfreigabe auf einer Disk erstellen:
Ausführen mit Konsolenbefehl: share
Das dafür zuständige Skript ist: ~/scripts/share-disk.sh
Dabei wird von Ihnen der Einhängepunkt, der Freigabeordner und der Freigabename abgefragt.
Der Einhängepunkt (wird angezeigt) lautet z.B. /mnt/Daten
Als Freigabeordner (Ordner wird automatisch erstellt) könnte man nehmen z.B. SUSE-Daten
Der Freigabename ist der Name welcher im Netzwerk angezeigt wird (kann auch ident mit Freigabeordner sein).
Der Eintrag für /etc/samba/smb.conf wird generiert und hinzugefügt, und die Freigabe ist sofort erreichbar.
Auf die Netzwerkfreigabe hat ausschließlich der erstellte Samba-Benutzer Zugriff.
Dieses Skript kann mehrfach ausgeführt werden. Jedes Mal wird eine weitere Netzwerkfreigabe erstellt.
Netzwerkfreigabe im Persönlichen Ordner erstellen:
Ausführen mit Konsolenbefehl: share
Das dafür zuständige Skript ist: ~/scripts/share-home.sh
Dabei wird von Ihnen der Freigabeordner und der Freigabename abgefragt.
Der Freigabeordner (wird automatisch erstellt) im Persönlichen Ordner könnte sein, z.B. Öffentlich
Der Freigabename ist der Name welchen andere Geräte im Netzwerk sehen, z.B. Freigabe
Der Eintrag für /etc/samba/smb.conf wird generiert und hinzugefügt, und die Freigabe ist sofort erreichbar.
Auf die Netzwerkfreigabe hat ausschließlich der erstellte Samba-Benutzer Zugriff.
Dieses Skript kann mehrfach ausgeführt werden. Jedes Mal wird eine weitere Netzwerkfreigabe erstellt.
So, das war's auch schon.
Anmerkungen und/oder Verbesserungsvorschläge gerne an linux@austriahosting.com senden.